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Regenerativ Leben

Regenerativ Leben – Was soll das denn bitte sein? Was meine ich damit?

Damit meine ich unser Leben. Das ganz normale. UNSER ganz normales. Alltag so gestaltet und strukturiert dass er regeneriert und Kraft SCHENKT anstatt zu rauben. (ich habe trotzdem nichts gegen einen schönen Urlaub raus aus dem Alltag ;-)).

Tage wie dieser. Es ist 9 Uhr morgens. Und der Tag ist schon gelaufen! Im positiven Sinne.

Was bisher geschah

  1. Mit Meditation gestartet, für die richtige Basis und um nicht in den Tag zu hetzen (das ist nicht jedermanns Sache – ein anderes Morgen Ritual tut es auch)

  2. Rechtzeitig alles vorbereitet und unsere Tochter früh genug geweckt, um mit Ihr nicht zu hetzen, sondern mit Quality Time in den Tag zu starten: kuschelig im Arm wach werden, auf Mama’s Schoß frühstücken und die 5 Minuten extra Zeit haben, um Ihr zuhören zu können (manchmal erzählt sie vom Traum, mal von ihren Plänen für den Tag, mal über scheinbar Belangloses)

  3. Ein kurzes Workout (zur Schule den Berg gemeinsam runterschlendern, aber alleine hoch sprinten) – nur 5 Minuten, aber das Herz war auf vollen Touren und der Puls hoch

  4. Tiere versorgen mit kurzem Kuscheln, Streicheln, einem dicken Kuss von den meisten Eseln, Küken im Nacken und dem guten Gefühl, die Tiere gut und artgerecht zu versorgen

  5. Auf dem Weg Radieschen und Erbsenschoten genascht (und weil so jung und frisch die Blätter gleich auch) – damit bin ich gefühlt schon für den ganzen Tag mit Nährstoffen bedient

  6. Bei all dem eine Stunde frische Bergluft mitten in der Natur geatmet. Inne gehalten und das beeindruckende Bergpanorma beobachtet

  7. Drinnen einen ausgezeichneten Kaffee von meinem Lieblings Barrista (mein Mann!) genossen, während ich 5 Minuten einfach auf unsere Olivenbäume gestarrt und meine Gedanken sortiert habe

  8. 30 Minuten Meeting mit meinem Mann – klingt nicht sexy, ist es auch nicht. Aber es sind 30 Minuten, an dem ich ihm nahe bin, wir an unseren gemeinsamen Projekten arbeiten, in denen wir uns organisiert absprechen können und in denen die Prios für den Tag klar werden

  9. Zweites spontanes Workout (Paletten schleppen damit der angelieferte Zement für eine Mauer nicht nass wird)

  10. Die ersten strategischen Emails kuschelig vorm Ofen bearbeiten (und jetzt diesen Blog)

Mein Fazit

Und ja, damit ist für mich der Tag schon gelaufen. Wenn er genau jetzt enden würde, wäre ich schon mit ihm zufrieden. Sport, Ernährung, Natur, Zeit mit Familie, am eigenen Unternehmen gearbeitet und Genossen.




Sollte der Rest des Tages dann doch noch im Chaos enden, perlt es viel leichter ab und macht in der Gesamt-Tages-Bewertung höchstens noch ein “naja, war nur neutral heute”.

Und genauso wünschen wir uns, dass unsere Tochter den Alltag versteht: als etwas Schönes, Kreatives, Liebevolles, Natürliches, jeden Tag aufs Neue!

Was sonst gehört dazu?

Es gibt noch viele weitere Beispiele, für ein aus meiner Sicht regeneratives Leben. In der Zukunft werde ich immer mal wieder ein paar davon hier vorstellen. Einige sind auch bereits als Posts verfasst. Zum Beispiel eine Lehmwandheizung nicht machen lassen sondern als Familienprojekt selber umsetzen -> langwieriger, spassiger, lehrreicher. Oder der Kinder-Gemüsegarten-Zaun, den wir mit selbstgemachter Mehlfarbe gestrichen haben. Unsere Arbeit in den Olivenhainen, die nicht nur uns, sondern auch den Boden und die Bäume regeneriert….






Nicht all das ist natürlich in der Stadt umsetzbar. Aber die Struktur davon eben doch. Und am Ende des Tages darf eben jeder selbst entscheiden, wie und wo er sein Leben leben möchte 🙂

Und wer sich von unserem inspirieren lassen möchte oder heimlich von einem Leben in der Natur träumt: auf unserem Instagram Kanal gibt es noch mehr davon. Und regelmäßiger 😉

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